Endlich sind die kalten Wintermonate vorbei. Schluss mit den zweistelligen Minustemperaturen – der Frühling ist da. Und damit fällt der Startschuss für den Garten- und Landschaftsbau. Ob für Hobbygärtner oder Profis: Mit Frühlingsbeginn widmen sich alle Gartenbesitzer wieder dem grün vor ihrer Terrasse. Ein Großteil von ihnen legt eigene Hand an. Gerade bei der Rasenpflege gilt es allerdings, nach dem Winter Einiges zu beachten. Zum Beispiel darf der über die kalten Monate gewachsene Rasen nicht zu kurz geschnitten werden, denn sonst trocknet der Boden schnell aus, und Unkraut kann die Kahlstellen befallen. Neben dem herkömmlichen Rasenmähen, bietet zusätzliches Mulchen viel Gutes. Dabei wird Schnittgut in den Boden gegeben und gibt die in ihm enthaltenen Nährstoffe wieder an den Rasen zurück. Auf diese Weise wird der Rasen auf natürlichem Wege gedüngt und bleibt lange frisch.

Die richtige Pflege des Rasens

Um den Rasen im Frühjahr fit für den Sommer zu machen, muss das Gras geschnitten werden – höchste Zeit für den Rasenmäher. Vor allem, weil sein Gebrauch eine ideale Vorbereitung bedeutet zum Vertikulieren. Denn diese Frischekur funktioniert nur, wenn das Gras kurz geschnitten ist –  die Zacken des speziellen Geräts dürfen nur 1-2 mm tief in den Boden eindringen, sonst werden die Wurzeln der Graspflanzen geschädigt. So können Unkraut und Moos aus dem Rasen entfernt werden. Zum Schluss wird der gelöste Filz sorgfältig entfernt.

Nicht zu viel des Guten Düngers

Um die Pflanzen nach dem Vertikutieren mit den für das Wachstum wichtigen Nährstoffen zu versorgen, sollte man den Rasen danach düngen. Speziell für Rasen hergestellter Dünger sollte gleichmäßig über die Rasenfläche verteilt werden. Mit einem Streuwagen geht es am Schnellsten. Aber Vorsicht: Sollte zu viel Dünger auf einer Stelle landen, kann dies den Rasen verbrennen, sich ein brauner Fleck bilden und eine kahle Stelle entstehen.